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18.11.11

TUSNESIA läßt sich bei Rathauserstürmung nicht beirren

Am Mittwoch, 11.11.2011, um 11:11 Uhr, haben die Fastnachter der TUSNESIA erneut das Rathaus erstürmt. Die Verteidigung gestaltete sich für Bürgermeister Gerhard Frey sehr schwierig, da die Außentüren nicht mehr abgeschlossen werden können. Seit wenigen Wochen ist das Rathaus durch eine Schließanlage gesichert. Diese ist jedoch so programmiert, dass während der Öffnungszeiten freier Zugang besteht.

Mit einem „Trick“ versuchte der Rathaus-Chef die TUSNESIA - unter Leitung des Präsidenten Hauke Jahn und der Fasnachtsprinzessin Melanie II. – abzulenken. So waren an der Eingangstür Hinweis-schilder „Geschlossen! Bitte wenden Sie sich an die Verbandsgemeindeverwaltung in Limburgerhof!!!“ angebracht. Dies ignorierten die Fasnachter jedoch und stürmten ins Rathaus. Das Ziel war natürlich der Rathausschlüssel und die Kasse.


Der großen Übermacht musste sich der Bürgermeister schließlich ergeben und übergab den Rathausschlüssel und den ganzen „Kies“ der Gemeindeverwaltung an Fasnachtsprinzessin Melanie II.

Das Geld ist ausgegeben, wir haben nur noch Naturalien, so Bürgermeister Frey. Da die TUSNESIA in diesem Jahr fünfmal 11-Jähriges feiert, zeigte sich Senator und Beigeordneter Ralf Marohn wohlwollend und spendete privat 1.111,11 € an die Fasnachter.

Der Präsident der TUSNESIA, Hauke Jahn, übernahm schließlich mit seinem Gefolge und einem dreifach donnernden „Ahoi“ die Macht, zumindest bis zum Aschermittwoch. Der Bürgermeister durfte allerdings noch ein Grußwort überbringen. Er bedankte sich schließlich mit einem Blumengruß bei Melanie II. für die ausgezeichnete Unterstützung bei der Repräsentation der Gemeinde Neuhofen. Auch ihr habe die Tätigkeit als Festprinzessin der Gemeinde Neuhofen sehr viel Spaß bereitet, so Melanie II.


In der fünften Jahreszeit werden die Geschicke der Gemeinde Neuhofen nun von den Fasnachtern der TUSNESIA gelenkt.

Schließlich hat der Bürgermeister a.D. die anwesenden Narrenschar zu einem kleinen Sektumtrunk, als Einstimmung auf die fünfte Jahreszeit, eingeladen und war zuversichtlich, dass nun verstärkt Frohsinn und Heiterkeit in die Gemeinde einziehen wird.